molinera.at

Liebhaberin des Lebens. I trust in vibes – energy doesn't lie.

10 Schritte in ein positiveres Leben – Teil I

Ein positives Leben bedeutet nicht, immer 100% gut gelaunt zu sein. Auch ich erlebe weniger gute Tage, an denen ich zu kämpfen habe – mit mir, mit Gefühlen, mit Situationen. Der Punkt ist: meine Grundeinstellung, meine generelle positive Haltung dem Leben und meinen Mitmenschen gegenüber hilft mir, mich schnell wieder auf die “schönen Dinge” zu fokussieren – also meine Gedanken auf das Gute zu lenken.

Dieses “mind shifting” ist erlernbar – du kannst deine Gedanken trainieren, umprogrammieren. Was dir dabei helfen kann und wird, erfährst du nun im ersten Teil meiner “10 Schritte in ein positiveres Leben”

  1. Nimm aus allen Situationen etwas Positives mit, auch aus den negativen.
    Ja, das geht. Und das ist wichtig! Jede Erfahrung in deinem Leben bietet dir die Chance, etwas daraus zu lernen, dich selbst zu reflektieren, dich weiterzuentwickeln. Gerade aus schlechten Tagen nimmst du am Ende mehr mit, was dich in Zukunft stärker macht. Ich frage mich in jeder doofen Situation, was mir das bringen könnte. Wo ist der Punkt, an dem ich etwas Positives finden kann. Versuche hier ‘mal gezielt, den Blickwinkel auf die Dinge zu ändern.
  2. Verinnerliche das Gesetz der Anziehung.
    Jeder deiner Gedanken, alles was du tust, wie du mit anderen Menschen umgehst – all das erzeugt Schwingungen/ein Energiefeld (wissenschaftlich belegt). Diese sogenannten „vibes“, von denen wir immer alle reden, gibt es tatsächlich. Strahlst du also positive (negative) Energie aus, wird diese erstens von anderen wahrgenommen, rezipiert; und zweitens folgt auf diese Aktion (Aussendung deiner vibes) dann natürlich auch eine Reaktion. Diese Reaktion kommt dann genauso positiv (negativ) wieder zurück zu dir, wie ein Boomerang. Schießt du positive Gefühle raus, kommen positve Dinge in deinem Leben zurück. Nenne dieses Anziehen was du ausstrahlst, wie du magst: Gesetz der Anziehung, law of attraction, Karma – Fakt ist, diese Schwingungen GIBT ES.
  3. Hab’ immer etwas, worauf du dich freuen kannst.
    Das können die kleinsten Dinge im Alltag sein. Das Treffen mit deiner besten Freundin im Lieblingscafé morgen Nachmittag,  die neue Eissorte beim Eisdealer 😀 deines Vertrauens, der Duft nach Sommerregen, etwas Neues, auf das du schon so lange hinsparst, das liebevolle Gespräch mit deiner Mum, der Sommersale in deinem Lieblingsstore, oder auch der Wochenendtrip mit deinen Mädels im Sommer, der Uni-Beginn im Herbst, die neue Arbeitsstelle, neue Herausforderungen, etc. Sei begeisterungsfähig – was lässt dein Herz höher schlagen? Plane, setze um und FREU DICH DRAUF – und wenn das schon 5 Monate vorher ist!
    Ich selbst bin manches Mal vielleicht sogar eine Spur drüber, kann mich schnell für vieles begeistern; “ich liebe das” ist wirklich mein Lieblingssatz. Na und? Ja, ich liebe das! Es ist doch schön, wenn wir uns alle noch an Kleinigkeiten erfreuen können. Es ist sogar wichtig. So erhältst du dir die Freude am Leben zu sein.
  4. Sei DANKBAR für dieses Ding, das sich Leben nennt.
    Gesundheit ist das höchste Gut (mental wie körperlich). Du bist gesund? Sei verdammt nochmal dankbar dafür. Du lebst das Leben, dass sich alle schwerkranken Menschen wünschen, egal welche Probleme du gerade durchmachst. Du lebst in einem hochentwickelten Land, du hast Essen, Trinken, kommst überall ohne Probleme hin, bist medizinisch schnell versorgt, du hast ein Dach über dem Kopf und eine funktionierende Heizung? Sei dankbar! Sei dankbar für diesen Lebensstandard, die häufigen Luxusprobleme, die wir haben. Schätze die Dinge und Menschen in deinem Leben wert. Oft merkt man erst, wieviel einem etwas bedeutet, wenn es nicht mehr da ist. Also sei dankbar für alles, was du hast (und das ist eine Menge, ich bin sicher), und konzentriere dich auf eben dieses – nicht auf das, was dir vermeintlich “fehlt”.
  5. Achte darauf, welche Medien (offline und online) du nutzt.
    Gerade Instagram und Co. verleiten dazu, bei allen anderen nur die perfekt inszenierten und vermeintlich ach so tollen Lebensausschnitte zu sehen. Was das in weiterer Folge mit uns allen macht, ist kein Geheimnis. Das eigene Leben, die eigene Figur, Haus, Wohnung, Auto, Lebensstil – plötzlich alles so minderwertig und überhaupt nicht so geil wie das Leben von XY? Kommt dir bekannt vor? Diese Herabwürdigung des eigenen Lebens, der eigenen Person aufgrund von gestellten und oftmals unrealistischen Fotos ist nicht notwendig. Die Fotos sind, wie gesagt, zu 90% mittlerweile bearbeitet, gestellt, oberflächlich, und Papier ist geduldig, alias: erzählen kann dir im Internet schnell ‘mal jemand etwas über seine ach so tolle heile Welt.
    Entfolge den Profilen, die dir kein gutes Gefühl geben!
    Hab’ ich schon vor langer Zeit gemacht, ich wähle sehr sorgfältig aus, was ich “an mich ranlasse” und vor allem wer mir Mehrwert, Bestärkung, Bestätigung und Selbstwertgefühl geben kann auf Instagram (aber auch in Zeitschriften oder der TV-Werbung – wenn mich ein Beitrag zu sehr triggert, schalte ich bewusst um!)
    Stattdessen folge ich Menschen mit toller Message, Persönlichkeit und Authentizität.
  6. Lache so oft und so laut du kannst.
    Ob zuhause, allein, mit Freunden, in der Öffentlichkeit, auch wenn es unpassend erscheint – lache! Lachen ist gesund, und Lachen macht glücklich. Lächle das Baby neben dir in der Ubahn an, die Verkäuferin beim Bäcker – lieber derjenige sein, der gelächelt hat, als derjenige, der grimmig ins Handy geblickt hat.
  7. Umgib dich mit Menschen, die dir ein gutes Gefühl geben,
    dein authentisches Ich feiern, dich unterstützen und dich wachsen lassen. Du brauchst Menschen in deinem Leben, die dich akzeptieren und respektieren, wie du bist; Menschen, die dich bestärken in jeder Lebenslage deines Lebens, die an dich glauben, und mit dir mutig sind. Nicht jede deiner Handlungen muss zu 100% von ihnen verstanden werden, für gut befunden werden. Doch du verdienst Menschen, die dir trotzdem zur Seite stehen. Du verdienst Menschen, die dich lieben. Bedingungslos, ohne wenn und aber; die dich nicht verändern wollen. Wie willst du glücklich sein, wenn da jemand ist, der dir nicht das gibt, was du brauchst, was du verdienst, was du dir für dich in deinem Leben erwartest? Die 5 Menschen, mit denen du am meisten Kontakt in deinem Leben hast, sind diejenigen, die dich am meisten prägen und als Person beeinflussen. Überleg’ doch kurz, ob sie alle zu deinem positiven Leben beitragen. Wenn dem nicht so ist, weißt du, was ich dir raten würde.
  8. Sei dir bewusst, dass deine Gedanken dein Werkzeug sind.
    Was du denkst, das bist du, das kannst du, das widerfährt dir -> Mit deinen Gedanken schmiedest du dir deine Realtität selbst. Dein “Glücklich-sein” ist davon abhängig, was du ganz allein mit deinen Gedanken anstellst, wie du sie benutzt. Kein äußerer Faktor, keine andere Person, niemand außer du selbst ist verantwortlich für dein Glück. Wie denkst du über die doofe Situation aus Punkt 1? Dein Befinden besteht zu 20% aus einem äußeren Umstand, aus dem was dir passiert. Zu 80% aber hast du selbst in der Hand, wie du darüber denkst und wie du somit mit einer Situation umgehst. Du entscheidest dich jeden Tag aufs Neue für positive Gedanken, für eine positive Herangehensweise. Denke in den buntesten Farben, in den schönsten Formen.
    Klar, auch ich ertappe mich noch ab und zu dabei, wie ich negative Gedanken aufkommen lasse. Aber ich bin mittlerweile so weit, dass ich in diesem Moment bewusst mitbekomme, was ich da gerade denke. Hört sich komisch an, ich vergleiche das immer mit Engelchen und Teufelchen. In einer solchen Situation sagt dann das Engelchen zum Teufelchen “He, was denkst du da gerade für einen Unsinn?” Das Teufelchen kriegt dann eine auf den Deckel und ist leise. Es hat nie Recht, es will dich beeinflussen und klein machen. Aber das Teufelchen hat keine Ahnung. Manchmal ist es hartnäckig, aber je öfter das Engelchen ihm gut zuredet, umso kleinlauter wird es. Vertrau mir.
  9. Sei gut zu dir selbst.
    Tu dir etwas Gutes. Ernähre dich so, wie es für DICH am gesündesten, am besten in den Alltag integrierbar ist, wie es sich für dich am besten anfühlt. Lust auf einen knackigen Apfel? Iss ihn. Lust auf ne geile Schokolade? Iss sie, ob ein Stück, eine Rippe, oder mehr. Wenn du langsam lernst, auf deinen Körper zu hören, dann zeigt er dir, was für dich das perfekte Mittelmaß ist. Hierbei ist wieder wichtig, dass du dich nicht vergleichst. Lange Zeit habe ich selbst immer von anderen auf mich geschlossen, warum hat die so wenig Hungergefühl, warum kann die so viel essen und ist so schlank, dies das, du weißt, worauf ich hinaus will. Nein. Einfach nein. Tu das nicht – diese Gedanken kommen vom Teufelchen. Du musst aber auf das Engelchen hören, das dich in jeder Hinsicht unterstützt und zufrieden ist, mit dem was du täglich tust.
    Heute, morgen, und auch nächste Woche keine Lust auf Sport? Es ist verdammt noch ‘mal okay so! Ich möchte schon betonen, dass Sport unglaublich glücklich machen kann, Glückshormone freisetzt, und zum körperlichen Wohlergehen beitragen kann; eine gewisse Regelmäßigkeit ist sicher nicht schlecht. Aber: bitte.kein.Zwang! Wenn du “es heute nicht fühlst” haha, dann lass es bleiben. Macht dich bestimmt glücklicher in diesem Moment, und lass das schlechte Gewissen, das vom Teufelchen rüberschwappen will. Kann es sich behalten.
    Mach das, worauf du wirklich Lust hast, was dir Freude bereitet, deiner Seele gut tut.
    Zieh’ das an, was dich heute anspricht, les’ ein Buch, lass’ dir ein Schaumbad ein, nimm dir einfach ein bisschen Zeit für dich. Und ganz wichtig: was du deiner besten Freundin nicht sagen würdest, das wirf dir auch nicht selbst an den Kopf! Du würdest ihr niemals so verletzend sagen, dass sie fett ist, eine riesen Nase, hässliche Zehen, ekelige Dehnungsstreifen hat, etc., oder? Dann sei dir selbst ab jetzt diese beste Freundin und sag doch nicht sowas zu dir selbst!
    Sondern:
  10. Mache positive Affirmationen.
    Fang’ klein an, jeden Tag ein schönes Sätzchen. Ich weiß, das klingt im ersten Moment komisch, es wirkt aber. Natürlich nicht gleich sofort, aber du kannst dich selbst trainieren, um deine alten (negativen) Denkmuster zu „überschreiben“, also neu zu programmieren.
    Im Anschluss zeige ich euch, wie solche positiven Affirmationen aussehen können, im Prinzip könnt ihr euch aber jeden beliebigen positiven Gedanken vorsagen, aufschreiben, vorsingen, zu eurem Spiegelbild sprechen, in Gedanken durchsprechen. Ich mache das abends vor dem Schlafen gehen, gemeinsam mit einigen Gedanken an die Ereignisse, für die ich an diesem Tag dankbar war.
    *Alles, was ich wissen muss, wird mir jederzeit enthüllt.*Alles, was ich brauche, kommt zum richtigen Zeitpunkt zu mir.
    *Das Leben ist pure Freude und voller Liebe.
    *Ich bin gesund und voller Energie.
    *Meine Lebenslust ist unendlich groß und intensiv.
    *Ich bin bereit, zu wachsen und mich weiterzuentwickeln.
    *Alles ist gut in meiner Welt.
    *Ich bin schön so wie ich bin.
    *ICH LIEBE MICH.

 

Ich hoffe sehr, euch hat dieser Beitrag gefallen, und ihr könnt einiges für euch mitnehmen. Persönlichkeitsentwicklung und Positivität passiert nicht von heute auf morgen, aber versucht es einmal, ihr habt nichts zu verlieren!
Teil II folgt. 🙂

xoxo Sophie

 

Copyright © 2019 molinera.at